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30.04.2019

Herzzentrum Brandenburg setzt regional erstes PASCAL-System für Mitralklappen-Rekonstruktion ein

Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Butter ist das Herzzentrum damit erneut Vorreiter in der Verwendung neuer Systeme zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz.
Mitralklappeninsuffizienz - Herzmodell - PASCAL - Einsatz

Prof. Butter führt am Herzmodell den Einsatz eines PASCAL-Systems an der Mitralklappe vor.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat als erste Klinik in der Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern ein neue Methode zur interventionellen Mitralklappen-Rekonstruktion eingesetzt: das PASCAL-System. Vor zwölf Jahren war die Abteilung für Kardiologie am Herzzentrum Brandenburg unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christian Butter bereits Vorreiterin in der Region bei der Verwendung des MitraClip, der inzwischen Standard für die interventionelle Rekonstruktion einer degenerativen oder funktionellen Mitralklappeninsuffizienz ist.

„Jetzt ist es wichtig, auch mit dem neuen System Erfahrungen zu sammeln, um das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patientinnen und Patienten mit Mitralklappeninsuffizienz zu erweitern“, sagt Chefarzt Butter.

Das PASCAL-System, an dessen Entwicklung Professor Butter als Spezialist mitwirkte, hat einen sogenannten „Spacer“, einen Platzhalter, der die beiden Klappensegel der Mitralklappe verbindet und Klappenundichtigkeit vermindern soll. Zudem hat der PASCAL zwei Paddelarme und Spangen, mit denen Kardiologen ihn im Katheterverfahren an den Klappensegeln fixieren können.

Weitere Informationen über Mitralklappeninsuffizienz und ihre Behandlung am Herzzentrum Brandenburg erhalten Sie hier.

 
 
 
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